Riverside

  Bowling im Riverside und was daraus entstand?

Geplant war am Sechseläuten Montag den Nachmittag für einen Kulisportiven-Anlass zu nutzen, da wir Zürcher einen freien Nachmittag feiern dürfen. An die Chilbi im Albisgüetli, oder alternativ mit dem Sportclub etwas für die Fitness tun? Angedacht war eine Wanderung der Glatt entlang mit Ziel Hotel Riverside in Glatt, wo eine Bowlingbahn in den Restaurationsbetrieb eingebunden ist. Leider hat die Recherche ergeben: die Bowling-Bahn ist montags zugesperrt. Alternativen wurden gesucht, und schlussendlich gefunden. Eine Rheinschifffahrt mit anschliessender Wanderung entlang dem Wasser, doch auch diese Variante musste leider begraben werden, da die Rheinschifffahrt am Fluss-Abschnitt Eglisau bis Rheinsfelden um die Herbstzeit nur noch am Wochenende befahren wird. 

Riverside2Eglisau

 

 

 

 

 

Doch Start und Ziel beim Landgasthof Fähre in Zweidlen/Glattfelden konnte beibehalten werden, und aus dem Riverside Ausflug wurde Rheinside geboren. Ein Ausflug zu Fuss, alles dem Rheinufer entlang nach Eglisau, dort ein Rundgang mit Weindegustation. Am Eglisauer-Flussufer an der Vivi-Bar bei Jack, dem smarten US-Boy und Bodybuilder testeten wir Riesling und Federweissen.

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Es war so gemütlich und unterhaltsam, dass wir fast den Rückweg verpassten, denn der Bahnhof von Eglisau ist nicht gleich um die Ecke, wie wir erschreckt feststellen mussten. Mit Zug-Billett lösen an einem Automaten waren wir zudem gefordert, denn der Sch …. Apparat wollte nicht wie wir. Mit vereinten Kräften und sämtlich zusammen getragenen Münz, konnten wir die Billett-Kiste überlisten und schlussendlich für Kurt Sperisen, Urs Leimann, Jürg Streich und Bruno Knutti Fahrkarten lösen, denn der Zug fuhr pünktlich ab Richtung Zweidlen. Da angekommen nahmen wir die Gelegenheit wahr für einen Abstecher, um das gigantische 114 Meter lange NOK Stau-Wehr in Rheinsfelden zu besichtigen. Die massiven Bauteile, mit 6 riesigen Schiebern à 15 Meter Breite, die an dicken Ketten auf- und ab bewegt werden können, machen Eindruck. Das Kraftwerk wurde Ende Erster-Weltkrieg gebaut und liefert schon seit 1920 Strom! Das Ausflugsprogramm machte zusätzlich Hunger und wieder Durst. Im Gasthof Fähre belohnten wir uns darum mit Wildsau-Pfeffer und frischen Pilzen aus der Umgebung, alles abgerundet, natürlich mit einem Eglisauer Pinot Noir.

TL Bruno Knutti